Abschied von Pfarrerin Martina Hirschsteiner

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ (Psalm 103, 2)

Sofort habe ich die tänzerisch – leichte Melodie dieses Psalmvers zum gleichnamigen Lied aus dem Liederheft „Kommt, atmet auf“ (010) im Ohr. Sie stimmt mich fröhlich. In meinen Gedanken „tanzen“ die Erinnerungen als wir in Gottesdiensten und auch auf dem Konfi-Camp oder bei GiG-Abenden gemeinsam gesungen haben…

Ich werde es nicht vergessen, sondern als kostbaren Schatz in Erinnerung bewahren, dann, wenn ich weiterziehe:

Ab dem 1. März werde ich in München-Haidhausen und der Au in der St. Johannes-Kirche singen und natürlich noch mehr in meinen vielfältigen Aufgabenfeldern als Pfarrerin.

Nach sieben ereignisreichen Jahren hier in der Michaelskirchengemeinde blicke ich dankbar auf viele Erinnerungen zurück. Zugleich richtet sich mein Blick gespannt nach vorne.

An dieser Schwelle, die am 21. Februar im Abschiedsgottesdienst in der Michaelskirche in Ottobrunn,symbolisch überschritten wird, möge uns der sanfte Flügelschlag eines himmlischen Boten berühren, stärken und beflügeln. Gemeinsames Singen, das derzeit leider ja aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen nicht erlaubt ist, verbindet, ist besonders jetzt eine kostbare Erinnerung.

Ja, mehr noch: Die Melodie des Gotteslobs bleibt damit stets gegenwärtig – wo auch immer.

Darum: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Ihre

Pfarrerin Martina Hirschsteiner